Alarmierend: Bürgerinitiative „Pro Sicherheit und Polizei“ startet Kampagne gegen Antisemitismus

Am 28. Juli 2025 hat die Bürgerinitiative „Pro Sicherheit und Polizei“, mit der öffentlichen Unterstützung der Initiative „Pro Polizei Österreich“, eine neue Kampagne ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Community für den zunehmenden Antisemitismus in Österreich zu sensibilisieren – ein Phänomen, das längst keine Randerscheinung mehr ist.

In den vergangenen Monaten häuften sich Berichte, dass jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger in Restaurants nicht bedient, auf Campingplätzen nicht willkommen geheißen oder von Taxifahrern beschimpft wurden. Solche Vorfälle erinnern in alarmierender Weise daran, wohin Diskriminierung führen kann, wenn ihr nicht entschieden entgegengetreten wird. „Das darf nie wieder passieren“, lautet daher die klare Botschaft der Initiative.

Nach dem Holocaust und den unermesslichen Verbrechen des Nationalsozialismus hat unser Land enorme Anstrengungen unternommen, um Antisemitismus und Extremismus entschieden zu bekämpfen. Politik, Polizei, Verfassungsschutz, Elternerziehung, Schulen und Bildungseinrichtungen haben jahrzehntelang daran gearbeitet, eine Kultur der Toleranz und des Respekts zu fördern.

Doch die aktuelle Entwicklung zeigt, dass diese Errungenschaften nicht selbstverständlich sind. Feindseligkeit gegen Juden breitet sich erneut aus – nicht von rechtsextremen Gruppen, sondern zunehmend aus islamistischen Kreisen, die mit dem Nahostkonflikt verbunden sind.

Viele, die nach Österreich kamen, um Schutz und Zukunft zu finden, haben diese Werte angenommen. Doch es gibt auch Strömungen, die sich absondern, eigene Parallelgesellschaften aufbauen und die Regeln der Scharia über unser Rechtssystem stellen wollen. Die Folge ist eine gescheiterte Integration, die nicht nur das gesellschaftliche Zusammenleben, sondern auch die innere Sicherheit unseres Landes gefährdet.


Vom Wort zur Tat

Die Geschichte lehrt uns: Antisemitismus beginnt oft „harmlos“ – mit Worten, mit Ausgrenzung, mit Beschimpfungen. Doch er kann, wenn nicht entschieden eingeschritten wird, in Gewalt und schließlich in Vernichtung münden. Umso alarmierender war es, dass auch in europäischen Städten, darunter Wien, Menschen öffentlich die Terrorattacken der Hamas gegen Israel feierten – mit allen Grausamkeiten wie Entführungen und Raketenangriffen.

Die Bürgerinitiative „Pro Sicherheit und Polizei“ sieht darin einen Weckruf und ruft die Gesellschaft dazu auf, gemeinsam Haltung zu zeigen.


Solidarität mit Israel

Als Zeichen der Verbundenheit übermittelte die Initiative einen Brief der Unterstützung an die israelische Botschaft in Wien. Botschafter David Roet zeigt sich in diesen Tagen tief besorgt über die Entwicklungen in Europa. Die Resonanz innerhalb der Community ist groß – viele Bürgerinnen und Bürger stellen sich klar auf die Seite Israels.

Auch wenn zahlreiche Unterstützer ihre Solidarität nur in geschlossenen Gruppen und nicht öffentlich äußern – aus Angst vor Beschimpfungen oder Racheaktionen – ist die Botschaft eindeutig: „Wir stehen an der Seite Israels und gegen Antisemitismus.“

Teil der Kampagne auf Facebook bei der österreichischen Bürgerinitiative „Pro Sicherheit und Polizei“

Stimmen aus der Initiative

Zur Vorstellung der Kampagne erklärt die Vertretung von „Pro Polizei Österreich“:

„Es handelt sich um eine tiefgreifende gesellschaftliche Fehlentwicklung, die zunehmend als salonfähig und ‚New-Mode‘ gilt. Aber wir sagen: NEIN.“

Auch aus der Community kommt klare Worte:

„Man ist erschüttert, was sich manchmal abspielt. Gegen diese Leute muss vorgegangen werden!“

so Judith F. eine seit Jahren aktive Unterstützerin der österreichischen Polizei.


Klare Botschaft: Antisemitismus hat keinen Platz

Die Polizei Österreich und die unterstützenden Bürgerinitiativen machen deutlich: Antisemitismus darf in unserem Land niemals Fuß fassen. Er bedroht nicht nur die jüdische Gemeinschaft, sondern das Fundament unserer gesamten Gesellschaft.

Die neue Kampagne will daher nicht nur aufrütteln, sondern auch Mut machen: Mut, klar „Nein“ zu sagen, hinzuschauen, wenn Unrecht geschieht, und gemeinsam einzustehen für ein Österreich, das auf Rechtsstaatlichkeit, Toleranz und Sicherheit gebaut ist.


Polizei als Garant der inneren Sicherheit

Gerade in Zeiten wachsender Spannungen zeigt sich, wie unverzichtbar unsere Polizei als Garant der inneren Sicherheit ist. Sie schützt nicht nur unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, sondern verteidigt täglich die Grundwerte unserer Demokratie: Rechtsstaatlichkeit, Frieden und Zusammenhalt.

Die Exekutive verdient dafür die volle Rückendeckung – von Politik, Gesellschaft und Bürgern. Nur gemeinsam können wir sicherstellen, dass Antisemitismus, Extremismus und Gewalt keinen Platz in Österreich haben.


Update 17.8.2025

Die Initiative „Pro Polizei Österreich“ hat am 17. August 2025 einen weiteren Beitrag auf X veröffentlicht. Anlass war eine Meldung von Franz Schellhorn (Agenda Austria), der auf einen neuen Fall in Salzburg aufmerksam machte: Ein Kino soll dort jüdische Gäste diskriminiert haben. Mit diesem Schritt unterstreicht die Initiative erneut, dass jeder einzelne Vorfall von Antisemitismus öffentlich gemacht und klar verurteilt werden muss. Nur so wird deutlich, dass solche Entwicklungen weder verharmlost noch toleriert werden dürfen.

Haupt-Bild: Symbolbild. Foto: Initiative Pro Polizei Österreich

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